Treffen: Gestaltung eines offenen Zentrums / creating an open centre

21. November 2018
18:00bis21:00

English translation below ♥

Liebe Menschen,

nach dem nunmehr dritten Treffen für ein Offenes Zentrum in Dortmund findet das nächste Treffen am Mittwoch der 21.11.2018 18h, im Black Pidgeon, Scharnhorststraße 50, Dortmund; Thema: ****Selbstverständnis des offenen Zentrums****

Wir möchten mit euch in Dortmund ein offenes Zentrum für kulturellen Aktivismus, gelebte Nachhaltigkeit und Solidarität schaffen!
Wir suchen:
– engagierte Menschen in jeglicher Form, die Interesse daran haben das Zentrum mit zu gestalten
– Menschen, die noch Räumlichkeiten für ihre Projekte /Treffen / Gruppen suchen (regelmäßig oder einmalig)

Warum?
Etliche Initiativen, Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Parteien, Verbände setzen sich in Dortmund gegen Diskriminierung, für nachhaltigeren Konsum und ein friedliches Miteinander ein. Wir wünschen uns einen Ort, der die einzelnen Akteur_Innen zu direktem Austausch zusammen bringt, an dem Menschen und Ideen sich entfalten können und ohne die üblichen (bürokratischen) Hürden Menschen einfach machen können.

Vorurteilsfreier Austausch und die Vernetzung unterschiedlichster Akteure sind wichtig, um in Dortmund ein buntes Miteinander zu leben. Angesichts des politischen Rechtsrucks in ganz Europa ist es wichtig, vor Ort zu handeln. #wirsindmehr brachte Leute auf die Straße. Mit dem Zentrum können Dortmunder_Innen die Möglichkeit bekommen langfristig ein „wir“ zu schaffen, mit dem Solidarität und Diversität gelebt und genutzt wird.

Was machen wir?

Entscheidet mit! Wir sind auf großzügige Räumlichkeiten in der Schwanenstraße 30 gestoßen. Dort können dann gemeinsam Ideen gedeihen, Visionen in die Tat umgesetzt werden, Räumlichkeiten regelmäßig und unregelmäßig genutzt werden und verschiedenste Initiativen aufeinander treffen.

Zentral gelegen bieten die 340m² mit kleinem Außenbereich Büroräume, eine Gemeinschaftsküche, einen großen Saal, sowie kleinere Zimmer.
Dies kann unterschiedlich bespielt werden. Finanzielle Beteiligung kann individuell abgesprochen werden. Um den Raum von Beginn an zu einer Anlaufstelle zu machen, könnten wir zB
– einen Foodsharing Verteiler oder Leihregale einrichten
– in den Sommermonaten ein solidarisches Café betreiben
– eine öffentliche Werkstatt betreiben
– eine Gemeinschaftsküche bespielen
– gemeinsam Sport machen
oder oder…
Konkreter wird es in gemeinsamer Planung – was gibt es für Ideen und Interessen?

Wie soll das gehen?
– Schickt die Anfrage an Menschen weiter, die Interesse an gemeinsamen Räumlichkeiten und Möglichkeit zu Vernetzung haben
– Schickt uns eine E-mail, um weiterhin Informationen bzgl der Entwicklung dieses Projekts zu erhalten an: offeneszentrum@riseup.net

Wichtig: Wir möchten zu keinem bereits bestehenden Projekt in Dortmund eine Konkurrenz darstellen. Im Gegenteil, wir möchten einen Ort schaffen, der die noch nicht bestehenden sozialen und politischen Komponenten abdeckt. Gleichzeitig möchten wir einen Ort schaffen, den alle bereits bestehenden Projekte/Gruppen auch nutzen können und einen Ort, der ein Dreh-, Vernetzungs- und Infopunkt für alle anderen Projekte sein kann. Wir stellen uns am dem Ort gegen jegliche Form von Diskriminierungen und fahren eine Null-Toleranz Grenze gegenüber diskriminierendem Verhalten.

Freundliche Grüße senden

Tante Albert & Co

Dear all,

let’s build up a centre for cultural activism, lived sustainability and solidarity in Dortmund!

We are looking for:
engaged people of any age, sexuality, gender, ethnicity, religion, etc. who are
a) interested in designing the centre for cultural activism
b) interested in using the premises on a regular or irregular basis

WHY?

Countless initiatives, associations, corporations, political parties and private persons engage in sustainable consumption patterns, against discrimination, and inclusive cooperation in Dortmund. Nevertheless, there is a lack of exchange between these players. We want to fill this gap. Unbiased exchange and networking of the diverse players are indispensable for the promotion of tolerance, solidarity and inclusive cooperation. Considering the current rise of far-rights politics all around Europe, it is important to counteract on the local level. #wirsindmehr motivated people to raise their voices. Our centre for cultural activism facilitates the long-term establishment of a “we”, promoting solidarity and diversity.

WHAT DO WE DO?
Let’s co-decide! We want to rent the spacious premises in Schwanenstraße 30 (340 square metres), in the city centre of Dortmund. It provides room for the creation of ideas and the realization of visions. Single or separate rooms can be used regularly or irregularly and diverse initiatives can meet and exchange.
The building encompasses a kitchen, a small outdoor area, office premises, a big hall, and several smaller rooms. You can use these premises in manifold ways. Financial involvement can be discussed individually. In order to establish the centre as a contact point, we plan on installing a food-sharing corner, a café during summer, and a public repair shop. The common kitchen functions as an informative meeting point and a drop-in centre for anyone interested. Collective planning will make it more concrete: what are your ideas and interests?

HOW DOES IT WORK?
– Forward the invite to people who might be interested in networking and sharing premises
– send us an e-mail if you want to stay in contact: offeneszentrum@riseup.net

Neu im Black Pigeon: Queer-Café

22. November 2018
17:00bis20:00
13. Dezember 2018
17:00bis20:00

Einmal monatlich wollen wir im Black Pigeon einen gemütlichen Raum für Austausch und Begegnung für queere Leute schaffen. Ob nun dein Geschlecht, deine sexuelle oder romantische Orientierung, die Abwesenheit dieser Sachen oder etwas anderes an dir nicht mit den gesellschaftlichen Vorstellungen darüber zusammenpasst – hier soll ein Ort für dich sein. Wir halten es nicht für sinnvoll, genauer zu definieren, wer sich vom Label „Queer“ angesprochen fühlen kann und darf. Es geht rein ums eigene Selbstverständnis – und im Zweifel bist du queer genug. Auch und gerade wenn du noch unsicher bist und noch hinterfragst, ohne dich irgendwo zuordnen zu können, bist du willkommen.

Zum Auftakt unseres Queer-Cafés wollen wir gemeinsam Waffeln backen und Buttons basteln. Bei Interesse würden wir auch gern einen Kleidertausch etablieren. Falls ihr also Lust habt, bringt Kram mit, den ihr nicht mehr braucht/wollt und der fellow Queers glücklich machen könnte.

Radikaler Bildungskurs: Beziehungsanarchie – Wie Beziehungen gleichwertig gestalten?

23. November 2018
19:00

In unserer Gesellschaft sind die meisten Beziehungen weder gleichwertig noch befriedigen sie die hinter ihnen stehenden Bedürfnisse. Unsere Leben sind geprägt von Einsamkeit, Unsicherheit und fehlender Solidarität. Anstatt füreinander dazu sein, stehen wir in Konkurrenz um Zuneigung, Vertrauen und Respekt. Dabei sind gerade diese Ressourcen, im Gegensatz zu materiellen Gütern, nahezu unbegrenzt. Wie können wir aus den Strukturen und Verhaltensweisen, die diese Probleme verursachen, ausbrechen?
Beziehungsanarchie beschreibt die Idee, dass Beziehungen gleichwertig und individuell vereinbart sein sollten. Beziehungsanarchie heißt nicht offene Beziehungen, auch wenn sie Monogamie kritisiert, und das Konzept beschränkt sich auch nicht nur auf “romantische” Beziehungen.
Bei dem Kurs wollen wir gemeinsam erforschen, wie wir unsere Beziehungen in diese Richtung verändern können. Mögliche Themen sind Konsens, Kennenlernen und Kommunikation von Bedürfnissen. Vielleicht auch Ängste, Sehnsüchte, Selbstbestimmtheit und Mut? Oder auch etwas völlig Anderes! Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 15.-16.12.2018 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 23.11.2018 – 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net