Queer-Café

10. Januar 2019
17:00bis20:00

Einmal monatlich wollen wir im Black Pigeon einen gemütlichen Raum für Austausch und Begegnung für queere Leute schaffen.
Ob nun dein Geschlecht, deine sexuelle oder romantische Orientierung, die Abwesenheit dieser Sachen oder etwas anderes an dir nicht mit den gesellschaftlichen Vorstellungen darüber zusammenpasst – hier soll ein Ort für dich sein. Wir halten es nicht für sinnvoll, genauer zu definieren, wer sich vom Label „Queer“ angesprochen fühlen kann und darf. Es geht rein ums eigene Selbstverständnis – und im Zweifel bist du queer genug. Auch und gerade wenn du noch unsicher bist und noch hinterfragst, ohne dich irgendwo zuordnen zu können, bist du willkommen.
Wenn du Fragen hast, kannst du uns gerne unter queercafe-dortmund[at]riseup.net kontaktieren.

Thema im Januar: Zurück in die Zukunft
Beim ersten Queer Café des Jahres 2019 möchten wir uns damit beschäftigen, wie sich die Gesellschaft bezüglich queerer Themen über die Jahre/Jahrzehnte entwickelt hat.
Freuen wir uns über Glitzer-Regenbogen-Einhorn-Werbung? Was ist mit der Dritten Option und der „Ehe für alle“? Wo stehen wir heute? Wo standen wir damals? Was hat sich gebessert? Welche Probleme sind vielleicht neu für uns? Was wollen/brauchen wir noch?
Über all das möchten wir uns gerne austauschen.
Außerdem wird es wieder die Möglichkeit geben, eigene Buttons herzustellen.

Programm für den Tag der Anarchistischen Gruppe Dortmund für Januar 2019

8.1. Video-Spiele-Tag: Wir wollen mit euch zocken! Bringt eure liebsten Videospiele mit, egal ob alt oder neu. Gerade nach dem ganzen Feiertagsstress und dem sich anbahnenden Stress durch Lohnarbeit und Universität wollen wir uns mit euch nochmal einen Tag gemeinsam entspannen und die eine oder andere Runde spielen. Wer schon immer einmal auf einem Beamer spielen wollte oder einfach nur mal sehen wollte ob er gegen Anarchist*innen in Mariokart bestehen kann, ist herzlich eingeladen.
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Anarchism in America reading group part 5: Sacco and Vanzetti

11. Januar 2019
17:00bis19:00

Nicola Sacco and Bartolomeo Vanzetti were Italian immigrants and anarchists in the USA who were convicted of murder during a robbery in 1920 in Braintree, Massachusetts. They were electrocuted seven years later. Their conviction was controversial and all over the world protests against their unfair treatment were held. We will read and discuss texts about the case, how Sacco and Vanzetti were supported, and poetry that was written in response to their deaths.

Robert D’Attilio, “The Sacco and Vanzetti Case”;
Bartolomeo Vanzetti, “The Story of a Proletarian Life”;
Alexander Berkman and Emma Goldman, „Sacco and Vanzetti“;
Edna Millay, “Justice Denied in Massachusetts”;
John Dos Passos, “They Are Dead Now”

Die Öffnungszeiten im Black Pigeon während der Feiertage

2018 ist fast vorbei und es war ein turbulentes Jahr für uns. Gut aufgestellt sehen wir dem kommenden Jahr entgegen. Ihr findet hier eine Übersicht wann wir während der Feiertage geöffnet haben und was alles ausfällt. Wir wünschen euch allen eine gute ruhige Zeit!

Findet statt:

* Basteln & DIY im Pigeon am 26.12. von 15-19 Uhr
* Am 28.12. ist der Laden ohne Programm geöffnet von 13-19 Uhr
* Deutsch Sprachkurs am 31.12. von 16-18 Uhr

Was fällt aus?

* Deutsch Sprachkurs am 24.12.
* Lass mal reden am 27.12.
* AGDo Tag am 25.12. und 01.12.
* Entspannung … auch für Skeptiker*innen am 26.12.
* Nachhilfe am 27.12.
* Anarchism in the USA reading group nicht am 21.12., 28.12. und 04.11. – geht weiter am 11.01.

Was passiert am Hafen? #2

18. Dezember 2018
19:00bis21:00

Nach dem ersten Aufschlag geht es nun weiter. Bei dem ersten Treffen haben wir uns gemeinsam über die Entwicklungen informiert. Wir haben uns gegenseitig kennengelernt. Haben erste Kontakte geknüpft. Haben über die Entwicklungen diskutiert und wollen nun ans Machen kommen. Das heißt wir wollen uns organisieren und weiter über die Planungen für den Hafen
diskutieren. Wir planen gerade das Treffen und vorläufig sind das erstmal unsere Fragen:

Was ist zu tun?
Brauchen wir genauere Analysen?
Wer könnte uns helfen?
Wie wollen wir uns organisieren?

Wer Lust hat kann sich gerne schon im Vorfeld melden und bei der
Organisation des Treffens am 18.12 mithelfen und sich einbringen. Sobald wir konkretere Planungen haben, stellen wir die online. Freuen tun wir uns aber auch über kurze Anmerkungen und Anregungen.

Black Pigeon zu Gast in der leo:16 (Münster), Vortrag und Kneipenabend

8. Dezember 2018
0:00

Samstag 8. Dezember 2018 ab 19 Uhr –
Herwarthstraße 7, 48143 Münster

Nicht nur in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks ist es notwendig, über alternative Gesellschaftssysteme nachzudenken. Der Anarchismus stellt unser heutiges Gesellschaftssystem komplett in Frage.
Viele denken als erstes an Chaos und Gewalt, wenn sie das Wort “Anarchie” hören. Anarchie bedeutet “Ordnung ohne Herrschaft”, würden Anarchist*innen einwenden. Aber was meinen sie damit genau? Und wie wollen sie dieses Ziel erreichen?
In einem kurzen Vortrag wird auf diese Fragen eingegangen. Anschließend werden Ideen und Handlungsweisen des Anarchismus anhand des anarchistischen Buch- und Kulturzentrums “Black Pigeon” in Dortmund beispielhaft näher erläutert.

Nach den beiden Inputs ist Raum für Diskussionen. Die Kneipe hat weiter für euch offen, Gespräche und Diskussionen können vertieft werden und der Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.

Programm für den Tag der anarchistischen Gruppe Dortmund im Dezember

Programm für Dezember:

  • 04. Dezember: Diskussionscafe zu Feminismus
  • Ist Feminismus eine Frage der Geschlechter? Oder ist Feminismus eher eine Frage der Gleichberechtigung aller? Heute wollen wir unsere unterschiedlichen Sichtweisen auf Feminismus austauschen. Wir werden besprechen, wieso männlich sozialisierte Personen auch vom Patriarchat betroffen sind, und wieso Feminismus gerade jetzt notwendig ist. Es wird eine spannende Diskussion! Schau doch vorbei, wenn du willst.
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    „… wir wollen uns von keinen Führern mehr leithammeln lassen …“ Die antiautoritären Bewegungen in der Revolution von 1918/19 am Beispiel von Dortmund

    30. November 2018
    19:00

    Die Revolution 1918/19 machte mit der Monarchie ein Ende – wie fast alle Revolutionen ohne Mord, Terror und Blutvergießen. Erst die Konterrevolution ab Ende 1918 ließ die Geburt der „Weimarer Republik“ zu einer blutigen Angelegenheit werden, die ihren Höhepunkt im faschistoiden „Kapp-Putsch“ im März 1920 fand.

    Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt Dortmund hat sich mit der Revolutionszeit vor 100 Jahren in Dortmund beschäftigt. Er weiß, dass es hier starke antiautoritäre Tendenzen in der Arbeiterschaft gab. Die Menschen warteten nicht auf die Billigung ihrer Forderungen durch Verbandsführer, sondern setzte sie in direkter Aktion um: die 6-Stunden-Schicht im Bergbau und damit die „wilde“ Sozialisierung ihres Arbeitsplatzes; die Musiker streikten für die Abschaffung der Morgenmusik; Frauen ignorierten die teuren Marktpreise und nahmen sich einfach die Lebensmittel, die sie zum Leben brauchten; Kriegskrüppel blockierten die Straßenbahnen, um ihrer Forderung nach kostenloser Beförderung Nachdruck zu verleihen. So ist es nicht verwunderlich, dass die anarchistisch beeinflusste „Freie Arbeiterunion“ Ende 1919 in Dortmund über 16.000 Mitglieder zählte.

    Die Sicherheitswehr, Freikorps-Truppen und Polizeieinheiten kämpften diese Bestrebungen im Auftrag des SPD-majorisierten Arbeiter- und Soldatenrats nieder. Im April 1919, während eines Generalstreiks der Bergarbeiter, wurde der Belagerungszustand über das Ruhrgebiet verhängt, Kriegsgerichte sprachen Urteile, die Versammlungsfreiheit aufgehoben, Recht und Ordnung im Sinne des besitzenden Bürgertumns mit brachialer Gewalt hergestellt.

    Die Stärken und Schwächen der antiautoritären Bewegungen und die gegensätzlichen Gesellschaftsmodelle sollen an diesem Abend betrachtet und diskutiert werden, ohne die sozialen Verhältnisse, die Grippewelle und die Not und das Elend der Bevölkerung auszublenden.

    Vortrag: Commonistische Inklusionsgesellschaft – Begründete Möglichkeit solidarischer Vergesellschaftung Vortrag und Diskussion mit Simon Sutterlütti

    7. Dezember 2018
    19:00

    Die Rechtfertigung der heutigen Gesellschaft ist gleichzeitig dünn und hart: „Der Kapitalismus ist die am wenigsten schlechte Gesellschaft zu der Menschen fähig sind“. Emanzipatorische Ansätze verhalten sich hierzu radikal-kritisch, indem sie auf die Verwirklichung einer befreiten, solidarischen Gesellschaft zielen. Doch sind wir Menschen überhaupt zu solch einer freien-solidarischen Gesellschaft fähig? Liegt diese im menschlichen Möglichkeitsraum? Und wie müsste diese grundlegend funktionieren, damit sie menschlich möglich ist? Eine Antwort wird ungern versucht, da das Bilderverbot das ‚Auspinseln‘ von Utopien verbietet. Doch schon für Adorno war das Bilderverbot kein Grund nicht über Utopie nachzudenken. In diesem Vortrag soll zuerst die Frage im Mittelpunkt stehen: Wie können wir über Utopie sprechen ohne bloß Wunschphantasien zu beschreiben? Nachdem hierauf die Antwort einer „kategorialen Utopie“ versucht wurde, werden die Grundlinien des Commonismus dargelegt. Dies ist eine Utopie jenseits von Staat, Markt, Herrschaft und Lohnarbeit, in welcher die Bedürfnisbefriedigung der Einen nicht auf Kosten der Anderen geht. Eine Gesellschaft, in welcher es für mich subjektiv funktional ist, die Bedürfnisse anderer in meiner Bedürfnisbefriedigung einzubeziehen. Eine Inklusionsgesellschaft, in welcher „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels).

    Simon Sutterlütti hat dieses Jahr gemeinsam mit Stefan Meretz das Buch “Kapitalismus aufheben – Eine Einladung, über Utopie und Transformation neu nachzudenken” veröffentlicht, dessen Thesen im Vortrag vorgestellt werden. Das Buch kann bei der Veranstaltung erworben, oder gratis online unter commonism.us gelesen werden.

    Teil 2 zur Diskussion über die 23 Thesen des Anarchismus

    28. November 2018
    19:00

    Am 30. Oktober diskutierten wir ihm Rahmen des AGDo Tags über die 23 Thesen des Anarchismus. Da wir nur die ersten 9 Thesen besprochen haben und es eine sehr spannende Debatte war, wünschten sich die Anwesenden eine Fortsetzung. Diese wollen wir nun am 28.11.18. ab 19 Uhr im Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund abhalten. Auch wenn ihr beim ersten Mal nicht dabei wart, ist es ohne Probleme möglich mit einzusteigen, die Thesen stehen zwar in Zusammenhang zueinander, sind aber auch isoliert voneinander diskutierbar.

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    Die 23 Thesen des Anarchismus wollen aufzeigen, wie Anarchismus in der Praxis funktionieren kann und welchen Trugschlüssen Anarchist*innen nicht verfallen sollten. Wir wollen mit Euch über diese Thesen ins Gespräch kommen. Ihr könnt Euch die Thesen vorab unter www.endofroad.blogsport.de/2016/10/16/23-thesen-zum-anarchismus/ durchlesen, alternativ haben wir die Thesen aber auch ausgedruckt bei der Veranstaltung.